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Lebhafte Diskussionen und neue Projektideen bei der Schulung "Empowerment afrikanischer Migranten/innen" in Frankfurt

2011-12-19

Wie können wir – afrikanische Migrantinnen und Migranten in Deutschland – unser Leben hier in Deutschland zum Besseren verändern? Welche Traditionen und kulturellen Praktiken aus unseren Herkunftsländern wollen wir bewahren und welche verabschieden? Wie sieht die Rollenverteilung zwischen Frauen und Männer in den afrikanischen Communities in Deutschland aus?

Dies sind nur einige der Fragen, die auf der zweitägigen Schulung „Empowerment afrikanischer Migranten/innen – soziales Engagement/ Partizipation“ am 9. und 10. Dezember 2011 in Frankfurt lebhaft diskutiert wurden. Im Rahmen des Projektes gegen weibliche Genitalbeschneidung ist es ein zentrales Anliegen von FIM, die betroffenen afrikanischen Communities im Rhein-Main-Gebiet stärker mit einzubeziehen. Die erste Schulung verfolgte das Ziel, Vertreter/innen der Communities als Multiplikator/innen durch „Capacity Building“ zu stärken und ihr soziales Engagement in den afrikanischen Communities und in der deutschen Gesellschaft zu unterstützen.

Fünf Frauen und zwei Männer aus fünf verschiedenen afrikanischen Staaten tauschten sich intensiv über Gender-Mainstreaming, afrikanische Traditionen und ihr Leben in Deutschland aus. Geleitet wurde die Schulung von der FIM-Mitarbeiterin Dr. Mariame Racine Sow. Die Soziologin und Pädagogin aus dem Senegal hat Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit und bereits viele Multiplikatoren/innen-Schulungen in West-Afrika und in Deutschland durchgeführt. Die von FIM e.V. veranstaltete Schulung war die erste ihrer Art hier in Frankfurt.

Am zweiten Tag der Schulung konzipierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Projekte, mit denen sie in ihren jeweiligen Vereinen und Communities Veränderungen anstoßen und soziales Engagement stärken wollen. Ein Beispiel ist ein geplanter Seniorentreff für Migrantinnen und Migranten aus Eritrea in Frankfurt, um der Einsamkeit unter den älteren afrikanischen Einwanderern entgegenzuwirken, aber auch um Erinnerungen weiterzugeben. Die Projekte sollen mit Unterstützung von FIM umgesetzt werden. Im nächsten Jahr sind weitere Schulungen geplant.

Teilnehmerinnen und TeilnehmerDie Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Schulung aus Eritrea, Guinea-Conakry, Mali, dem Senegal und aus Togo mit der Leiterin Dr. Mariame Racine Sow (Dritte von links) und der FIM-Mitarbeiterin und Mitorganisatorin Petra Diabaté (Dritte von rechts).

Multiplikatorenschulung Die Geschäftsführerin von FIM, Elvira Niesner, mit Abdul Sow, der sich für die afrikanische Männergruppe bei FIM engagiert.


FIM berät in mehr als zehn Sprachen. Kurzinformationen auf Englisch, Französisch, Spanisch, Tagalog, Thailändisch, Tigrinya und Amharisch finden Sie hier:

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