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Satzung

Satzung

§ 1 Der Verein führt den Namen: FIM e.V. – Frauenrecht ist Menschenrecht – Ökumenische Arbeitsgruppe – Beratungsstelle; er ist beim Amtsgericht Frankfurt in das Vereinsregister eingetragen. Der Verein hat den Sitz in Frankfurt am Main. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Der Verein ist Mitglied im Diakonischen Werk in Hessen und Nassau e.V.

§ 2 Zweck des Vereins ist, auf der Grundlage des Verständnisses des Menschen als Ebenbild Gottes, alle Ansätze zu fördern, die darauf hinwirken, Menschen – besonders Frauen – vor Käuflichkeit und Entwürdigung zu schützen. Er wird damit in praktischer Ausübung christlicher Nächstenliebe im Sinne der Diakonie tätig. Dieser Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch folgende Maßnahmen und richtet sich an nachstehende Zielgruppen:

Zu den Maßnahmen von FIM e.V. gehören:

  • Qualifizierte Einzelfallhilfe, Netzwerk- und Kooperationsarbeit, Bildungs-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit
  • Einrichtung und Unterhaltung eines Beratungs- und Kommunikationszentrums für ausländische Menschen und ihre Familien als Hilfe zur Selbsthilfe sowie die Zusammenarbeit mit MigrantInnenorganisationen im In- und Ausland.

Zu den Zielgruppen von FIM gehören Menschen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Mittel- und Osteuropa:

  • Migrantinnen und ihre Familien in strukturell benachteiligten Lebensbedingungen verbunden mit einer individuellen Krisensituation und mit Informationsbedarf.
  • Migranten (Männer in geringer Zahl) in strukturell benachteiligten Lebensbedingungen verbunden mit einer individuellen Krisensituation und mit Informationsbedarf.
  • Migrantinnen und Migranten und im Netzwerkverbund (potentielle) Kooperationspartner und Fachpersonal aus behördlichen und nicht-behördlichen Einrichtungen.
  • Migrantinnen und Migranten mit Bildungs- und Fortbildungsbedarf.

Außerdem gehören zu den Zielgruppen:

  • Ausgewählte Berufsgruppen, Fachkreise und politische Entscheidungsträger
  • Breite Öffentlichkeit, Zivilgesellschaft, Kunden von Prostituierten


(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

Bei Auflösung des Vereins oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall eines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen an den Ev. Regionalverband Frankfurt, Diakonisches Werk für Frankfurt, der es ausschließlich und unmittelbar für den gemeinnützigen Wohlfahrtszweck zu verwenden hat und zwar für seine Arbeit zur Förderung ausländischer Frauen.

 

§ 3

(1) Die Mitgliedschaft endet

  1. mit dem Tod des Mitglieds,
  2. durch freiwilligen Austritt,
  3. durch Streichung von der Mitgliederliste,
  4. durch Ausschluss aus dem Verein.

(2) Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die sich für die Ziele des Vereins und deren Verwirklichung einsetzt. Dem Verein können sowohl ordentliche als auch fördernde Mitglieder beitreten. Die Fördermitglieder haben kein Stimmrecht. Über den Antrag auf Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand.

(3) Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.

(4) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es seit zwei Kalenderjahren und trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages in Rückstand ist oder die Anschrift des Mitgliedes nicht mehr bekannt ist und auch nicht in Erfahrung gebracht werden kann. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens ein Monat verstrichen ist. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen sofern die Anschrift bekannt ist.

(5) Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich schriftlich gegenüber dem Vorstand zu rechtfertigen.

(6) Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt (§ 6 Abs. 1 Ziff. 3).

 

§ 4 Organe des Vereins sind:

  1. der Vorstand,
  2. die Mitgliederversammlung.

 

§ 5

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus mindestens drei, maximal sieben Personen. Der Vorstand wählt eine Vorsitzende und eine stellvertretende Vorsitzende. Die Mitglieder des Vorstandes gehören in der Regel einer Kirche christlichen Bekenntnisses an.

(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 4 Jahren, vom Tag der Wahl an gerechnet, gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Der Vorstand ist jederzeit vor Ablauf seiner Amtszeit durch Beschluss der Mitgliederversammlung abwählbar.

(3) Jeweils zwei Mitglieder des Vorstandes sind berechtigt, den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten (gem. § 26 BGB). Der Vorstand kann für die Geschäfte der laufenden Verwaltung des Vereins eine Geschäftsführerin bestellen.

(4) Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig. Dem Vorstand ist es gestattet, seine Aufwendungen ersetzt zu bekommen.

(5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn satzungsgemäß eingeladen wurde und mindestens drei Vorstandsmitglieder – darunter die Vorsitzende oder die stellvertretende Vorsitzende – anwesend sind. Jährlich finden mindestens drei Vorstandssitzungen statt. Die Einladungsfrist beträgt eine Woche. Die Tagesordnung ist der Einladung beizufügen.

(6) Er beschließt mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Die Sitzungen des Vorstandes werden von der Vorsitzenden einberufen und geleitet. Die Einladung bedarf keiner besonderen Form. Ist die Vorsitzende verhindert an der Vorstandssitzung teilzunehmen, wird diese von einem anderen Mitglied des Vorstandes geleitet.

(7) Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der beschließenden Regelung erklären. Alle Vorstandsbeschlüsse werden protokolliert und die Protokolle sind vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen.

(8) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit dies nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen wird. Er hat folgende Aufgaben:

  • Führung der laufenden Geschäfte des Vereins;
  • Vorbereitung der Mitgliederversammlung;
  • Einberufung der Mitgliederversammlung;
  • Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
  • Abschluss und Kündigung von Arbeitsverträgen.

 

§ 6

(1) Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:

  1. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands;
  2. Genehmigung aller Geschäftsordnungen für den Vereinsbereich;
  3. Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages;
  4. Beschlussfassung über die Planung der Vereinsaktivitäten im Rahmen der Vereinsziele;
  5. Beschlussfassung über den jährlichen Wirtschaftsplan;
  6. Beauftragung der Wirtschaftsprüfung, die nicht dem Vorstand oder einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und nicht Angestellte des Vereins sein darf; sie hat die Aufgabe, die Buchführung einschließlich Jahresabschluss zu prüfen und über das Ergebnis der Mitgliederversammlung zu berichten;
  7. Genehmigung der Feststellung der Jahresrechnung;
  8. Entlastung des Vorstands;
  9. Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vorstands.

(2) Mindestens einmal im Jahr muss die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte, vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

(3) Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung
einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn die Einberufung von einem Drittel aller Mitglieder schriftlich unter Angaben des Zweckes und der Gründe vom Vorstand verlangt wird, und sie muss einberufen werden, wenn es das Vereinsinteresse erfordert.

(4) Die Mitgliederversammlung wird von der Vorsitzenden, bei deren Verhinderung von der stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied, geleitet. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden. Die Art der Abstimmung bestimmt die Mitgliederversammlung. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

(5) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel sämtlicher Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

(6) Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Eine Änderung des Zwecks des Vereins und die Auflösung des Vereins kann nur mit Zustimmung von zwei Dritteln aller in der Mitgliederversammlung Anwesenden beschlossen werden.

(6a) Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Vertretung von Fremdstimmen wird auf zwei beschränkt.

(7) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von der jeweiligen Versammlungsleiterin zu unterzeichnen ist.

 

§ 7 Die Satzung tritt mit ihrer Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.


Gertrud Mehrens
Vorstandsvorsitzende

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Vom Hauptbahnhof Frankfurt am Main: Straßenbahn 16 (Ginnheim) oder Straßenbahn 17 (Rebstockbad) bis Haltestelle „Varrentrappstraße“

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