FIM - Frauenrecht ist Menschenrecht e.V.:Kinder in der Illegalität

Beratungs- und Informationszentrum für Migrantinnen und ihre Familien

Kinder in der Illegalität

Kinder können sich nicht selbstbestimmt für oder gegen eine illegale Aufenthaltssituation entscheiden. Sie werden in den rechtswidrigen Aufenthaltsstatus hineingeboren oder später, mit dem Verlust des Aufenthaltsrechtes ihrer Eltern, illegalisiert. Zugleich haben illegalisierte Kinder häufig besonders harte Konsequenzen dieser Aufenthaltssituation zu tragen.

Die Schwächsten stärken – das FIM-Projekt:
"Menschenrechte für Kinder mit prekärem oder illegalem Aufenthalt"

Mit diesem Projekt konzentriert sich FIM auf die Schwächsten und ihre Familien unter den Personen ohne Aufenthaltstitel in Frankfurt am Main.

Das Projekt will:

  • Menschenrechte auf existenzielle Grundversorgung von Kindern und Jugendlichen ohne bzw. mit prekärem Aufenthaltstitel sichern. Wir setzen uns ein für die gesundheitliche Versorgung, den Schul- und Kindergartenbesuch sowie die Entwicklung von Zukunftsperspektiven und Problemlösungen.
  • Behörden sowie öffentliche und soziale Einrichtungen dazu motivieren, vorhandene Handlungsspielräume zum Wohle der Kinder und Jugendlichen zu nutzen. Denn im staatlichen Interesse muss es liegen, Schaden durch gesundheitliche und soziale Ausgrenzung für die Betroffenen sowie in der Folge für die gesamte Gesellschaft zu vermeiden.

Mit Unterstützung des Amtes für Multikulturelle Angelegenheiten in Frankfurt am Main (AMKA) konnte FIM die Beratungen und die Einzelfallhilfen für betroffene Kinder und deren Familien intensivieren. Abgestimmt auf die individuelle Situation und den kulturellen Zusammenhang, arbeitet FIM im fachlich und interkulturell qualifizierten Beraterinnenteam. Fortbildungen für Berufsgruppen aus verschiedenen Arbeitsfeldern, politische Lobbyarbeit und allgemeine Öffentlichkeitsarbeit begleiten das Vorhaben.

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